Informationen Oktober

Liebe Finsterwalderinnen und Finsterwalder

an erster Stelle möchte ich mich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken, dass Sie mir am 24. September bei der Wahl zum Bürgermeister unserer Stadt geschenkt haben. Das Ergebnis zeigt mir, dass sich die Arbeit der vergangenen Jahre gelohnt hat. Das ist allerdings nicht allein mein Verdienst, daran haben auch die vielen engagierten Ehrenamtler und meine Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung sowie in den Kindergärten, Horten und Schulen ihren Anteil. Ich freue mich, nun weitere acht Jahre Bürgermeister meiner Heimatstadt sein zu dürfen und bitte Sie: Bleiben Sie Ihrer Stadt weiter  gewogen, sodass wir gemeinsam weiter für Finsterwalde anpacken können, sei es beim alljährlichen Arbeitseinsatz im Freibad oder in den vielen engagierten Vereinen – dieser Zusammenhalt macht unsere Stadt so lebens- und liebenswert.

Ein Beispiel für das tolle Engagement der Bürgerinnen und Bürger dafür sind die engen Bindungen zu unseren Partnerstädten und so schauen wir in diesen Tagen auf zwei Vereine, die sich der Aufrechterhaltung dieser Bindungen verschrieben haben: Der Partnerschaftsverein Montataire-Finsterwalde begrüßte am 7. Oktober seinen neuen Vorsitzenden, der vielen Finsterwaldern bekannt ist: Benjamin Benoist tritt die Nachfolge von Michel Ringenbach an, der die Partnerschaft unserer Stadt mit der französischen Stadt Montataire wie kein anderer geformt und begleitet hat. Im Jahr 2009 haben wir ihn mit der Louis-Schiller-Medaille ausgezeichnet und auch bei der diesjährigen Verleihung wird er unser Gast sein.  Seit mehr als 40 Jahren ist Michel Ringenbach regelmäßig zu Gast bei uns in der Sängerstadt und auch Benjamin Benoist ist seit seinem ersten Besuch des Sängerfestes 2006 beinah jährlich nach Finsterwalde gekommen. Er spricht, genau wie Michel Ringenbach, sehr gut  Deutsch. Für seine Arbeit als neuer Vorsitzender des Partnerschaftsvereins wünsche ich ihm alles Gute. Ich kenne Benjamin seit vielen Jahren und bin mir sicher, dass er die neuen Aufgaben gut bewältigen wird.

Eine weitere Städtepartnerschaft, die von engagierten Mitgliedern in den Partnerschaftsvereinen lebt, pflegen wir zur Gemeinde Eppelborn im Saarland. Im nächsten Jahr feiern wir das dreißigjährige Jubiläum unserer Partnerschaft. Bereits in diesem Jahr beging der Partnerschaftsverein in Eppelborn sein 25-jähriges Jubiläum. Zur Feier des 25-jährigen Bestehens des Partnerschaftsvereins in Eppelborn erlebten wir am 2. Oktober einen tollen Partnerschaftsabend, für den ich den beiden Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine, Hans Nikolay (Eppelborn) und Karin Pursch (Finsterwalde), sowie meiner Bürgermeisterkollegin Birgit Müller-Closset ganz herzlich danke. Sie haben uns mit gewohnt großer Herzlichkeit aufgenommen und uns versprochen, uns im nächsten Jahr in Finsterwalde zu besuchen.

Liebe Finsterwalderinnen und Finsterwalder,

es ist durchaus ein Stück Stadtgeschichte, das in der Nacht vom 14. zum 15. September in der Sonnewalder Straße in Flammen stand. Zum Brand im „Haus der Freundschaft“ in der Sonnewalder Straße wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Finsterwalde am 15. September um 2 Uhr morgens gerufen. Da die Ausmaße des Brandes beim ersten Betreten des Gebäudes als enorm eingestuft wurden, wurden um 2:28 Uhr weitere Kräfte der Stützpunktfeuerwehr nachalarmiert, sodass zwischenzeitlich knapp 90 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen vor Ort waren. Weiterhin wurden zusätzliche Drehleitern und Hubretter der Feuerwehren Lauchhammer, Elsterwerda und Großräschen angefordert, die ebenfalls noch vor 3 Uhr morgens eintrafen. Auch in den Folgetagen wurden die Einsatzkräfte immer wieder alarmiert, um weitere Brandnester im Haus zu löschen. Auch ich war bereits in der Nacht vor Ort, um mir ein Bild vom Geschehen machen zu können und kann mich, leider viel zu oft in letzter Zeit, nur bei den Kameradinnen und Kameraden der Feuerweher bedanken, die wie immer hervorragend und schnell gearbeitet haben, um die Sicherheit der Finsterwalderinnen und Finsterwalder zu gewährleisten. Es tut sicher vielen Menschen in unserer Stadt weh, dieses schöne Gebäude erst brennen und schließlich seinen Abriss zu sehen. Nur durch das umsichtige Arbeiten der Feuerwehrleute war ein Übergreifen der Flammen auf die umliegenden Wohnhäuser verhindert worden, sodass am Morgen die evakuierten Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

Die vielen Arbeitsstunden unserer Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr übersteigen in letzter Zeit das, was man ehrenamtlichen Kräften zumuten kann bei weitem und dennoch waren und sind unsere Feuerwehrleute immer zur Stelle. Bis zum 27. September waren die Kameradinnen und Kameraden bereits 28 Mal allein im Monat September ausgerückt, davon waren mehr als 10 Einsätze Brände. Im gesamten Jahr 2017 hatten sie bisher mehr als 130 Einsätze, was die enorme Leistung verdeutlicht. Aus diesem Grund habe ich die Freiwillige Feuerwehr Finsterwalde in der Stadtverordnetenversammlung am 27. September für die Louis-Schiller-Medaille vorgeschlagen. Ein solch außerordentliches Engagement bedarf aus meiner Sicht auch einer außerordentlichen Ehrung, letztendlich werden darüber die Stadtverordneten entscheiden.

Für Ihre Hilfe am 15. September danke ich auch allen hinzugezogenen Wehren aus der Umgebung, den Kräften der Polizei und Hilmar Thor von der Gaststätte Alt-Nauendorf, der bereits vor 6 Uhr die Frühstücksversorgung der Feuerwehrleute sicherstellte.

Bereits seit längerer Zeit sprechen wir über einen freiwilligen Zusammenschluss unserer Stadt mit der Stadt Sonnewalde. Dazu konnten wir am 18. September die Staatssekretärin des Ministerium des Inneren und für Kommunales Katrin Lange zu einer gemeinsamen Arbeitsberatung mit den Stadtverordneten beider Städte begrüßen. Sie hatte ein offenes Ohr für unser Anliegen und diskutierte mit uns die Probleme und Bedingungen.  Vor allem das Thema Abwasser in Sonnewalde muss angegangen werden, denn eine Belastung der Finsterwalder kommt nicht in Frage und schließt einen Zusammenschluss aus. Dazu möchte die Staatssekretärin einen gemeinsamen Termin mit ihrer Kollegin im Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) vereinbaren, bei dem ich gemeinsam mit meinem Bürgermeisterkollegen Werner Busse noch einmal um Unterstützung werben werde.

Liebe Finsterwalderinnen und Finsterwalder,

viele von Ihnen haben ihn sicher schon ausprobiert: den neuen Kreisverkehr an den Stadtwerken. Seit dem 29. September ist dieses wichtige „Nadelöhr“ zwischen dem nördlichen Teil der Stadt und Finsterwalde-Nehesdorf wieder geöffnet und entlastet die leidgeplagten Umleitungsnutzer wenigstens etwas. Und es gibt noch mehr gute Nachrichten aus dem Bereich Straßenbau: Auch die Berliner, Leipziger und Sonnewalder Straße liegen im Plan, sodass wir bis zum Ende des Jahres den größten Teil unserer Baustellen geschafft haben. Die Bauarbeiten in der Berliner Straße sollen bei beständigen Witterungsverhältnissen bis zum ersten Adventssonntag abgeschlossen werden, sodass dem gemütlichen Weihnachtseinkauf nichts im Wege stehen dürfte. Gleiches gilt für die Leipziger Straße, auch dort freuen sich die Händlerinnen und Händler schon während der Bauzeit über Ihren Besuch.

Für die kommenden Herbstwochen wünsche ich Ihnen und Ihren Familien alles Gute. Kommen Sie gut durch die nassen Tage und schauen Sie bei besserem Wetter gern einmal in der Bürgerheide vorbei. Dort können Sie ab dem 17. Oktober die neuen Spielgeräte auf unserem Waldspielplatz ausprobieren. Für die Kleinsten gibt es einen extra Bereich und auch an die Fitness der Erwachsenen ist gedacht worden – schauen Sie gern vorbei und testen Sie Ihr sportliches Können.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Bürgermeister Jörg Gampe

 

Bürgermeister

Jörg Gampe
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03238 Finsterwalde

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E-Mail: assistenz-bgm@finsterwalde.de