Finsterwalder Sternsinger sammeln für Kinder mit Behinderung

Rund um den Jahreswechsel sind traditionell die jungen Nachfolger der Heiligen Drei Könige als Sternsinger in ganz Deutschland unterwegs. In jedem Jahr bringen sie den Jahressegen in die Häuser und nehmen Spenden für Kinder in einem ausgewählten Land entgegen. Das Leitwort der diesjährigen 61. Aktion Dreikönigssingen lautet „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit!“. Inhaltlich dreht sich 2019 alles um das Thema „Kinder mit Behinderung“ im südamerikanischen Land Peru.

Um den beeinträchtigten Kindern möglichst viele Spenden widmen zu können, legen die Sternsinger der katholischen Kirchengemeine St. Maria Mater Dolorosa Finsterwalde in jedem Jahr eine kleine Tour durch die Stadt zurück. Im Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung trafen sie am 9. Januar auf Kämmerin Anja Zajic, die die Spendendose füllte und den Kindern und Betreuern etwas süße Wegzehrung mit gab. Bei regnerischem Wetter konnten sich die Kinder und Betreuer ein paar Minuten aufwärmen und brachten den Segensschriftzug an der Tür des Sitzungssaales an. Außerdem sangen sie die traditionellen Lieder der Sternsinger und berichteten über den Spendenzweck und die Arbeit in Peru. Anschließend zogen sie weiter um die nächsten Stationen, darunter auch die Sparkasse Elbe-Elster, zu besuchen.

 

Die Aktion Dreikönigssingen wurde 1959 ins Leben gerufen und ist mittlerweile die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Mehr als eine Milliarde Euro sammelten die Sternsinger seit dem Aktionsstart, mehr als 71.700 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa wurden in dieser Zeit unterstützt. Die Aktion wird getragen vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

 

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