Badeunfall durch professionelles Eingreifen des Badepersonals verhindert

Wie bereits in der Lausitzer Rundschau vom 1. August zu lesen, kam es am Sonntag zu einem Zwischenfall im Finsterwalder Freibad. Entgegen der dort verbreiteten Gerüchte war allerdings keine „Wiederbelebung“ notwendig. Ein vierjähriges Mädchen war ohne Aufsicht und Schwimmhilfen im Nichtschwimmerbecken unterwegs. Im hinteren Beckenbereich konnte das Mädchen nicht mehr stehen und verlor in Folge dessen kurzzeitig das Bewusstsein.

Ein umsichtiger Badegast und die Mitarbeiter der Stadtwerke vor Ort reagierten unmittelbar und holten das Mädchen aus dem Wasser, das bereits nach wenigen Sekunden in Folge der sofort engeleiteten Erste-Hilfe-Maßnahmen wieder bei Bewusstsein war und das Spielen im Wasser gern fortsetzen wollte. Zu einer routinemäßigen Kontrolle wurde es dennoch dem alarmierten Rettungsdienst übergeben und ins Krankenhaus Lauchhammer gebracht.

„Solche Unachtsamkeiten passieren leider häufig, wenn die Aufsichtspersonen der Kinder abgelenkt sind oder die Kinder unbemerkt in tiefere Beckenbereiche gelangen. Wir sind sehr froh, dass diese Angelegenheit so glimpflich ausgegangen ist und danken dem aufmerksamen Badegast und unseren Mitarbeitern für das korrekte Einschreiten und die professionelle Arbeit. Gleichzeitig appellieren wir noch einmal an die Eltern und alle anderen Aufsichtspersonen, gerade kleine Kinder nicht ohne Aufsicht im und am Wasser spielen zu lassen“, macht Stadtwerke-Geschäftsführer Andy Hoffmann deutlich.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Paula Vogel
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