Finsterwalde und Eppelborn feiern die Städtefreundschaft

Stadtfest erfreute mit Musik und einer Extrabühne für Familien

Beim Festakt gaben die vier Finsterwalder Sänger eine Extra-Strophe in saarländischem Dialekt zum Besten, in den Geschäften der Innenstadt findet sich das Logo zum Städtepartnerschaftsjubiläum und vor den Bühnen wurde getanzt: viele Finsterwalderinnen und Finsterwalder haben zusammen mit mehr als 30 Eppelbornerinnen und Eppelbornern die Partnerschaft zwischen beiden Städten gefeiert. Das Stadtfest und der 2. Finsterwalder Biermarkt boten dafür den passenden Rahmen, die Sonne lachte (manchmal fast zu sehr) und die Stimmung war ausgelassen.

„Es ist Wahnsinn, was die Finsterwalder hier wieder auf die Beine gestellt haben. Bereits bei den Feierlichkeiten zu unserem 25-jährigen Jubiläum waren wir von dem märchenhaften Fest so beeindruckt, auch dieses Mal sind wir hin und weg von den verschiedenen Bühnen und der Stimmung hier in Finsterwalde“, zeigte sich Eppelborns Bürgermeistern Birgit Müller-Closset begeistert. Sie war gemeinsam mit Mitgliedern des Partnerschaftsvereins, Ortsvorstehern aus den Ortsteilen, Mitarbeitern der Eppelborner Verwaltung, einigen Feuerwehrleuten und Tennisspielern angereist, die am Samstag in bewährter Tradition ein Freundschaftsspiel mit dem TC Sängerstadt Finsterwalde bestritten.

Beim Festakt zur feierlichen Begehung des Jubiläums blickten Bürgermeister Jörg Gampe und seine Kollegin Birgit Müller-Closset in einem unterhaltsamen Rückblick auf die Entstehung der partnerschaftlichen Bande. Eppelborns Altbürgermeister Fritz-Herrmann Lutz war der Initiator und scheute 1988 keine Wege und Mühen, bewegte schließlich sogar den damaligen saarländischen Ministerpräsidenten Oskar Lafontaine dazu, sich mit dem gebürtigen Saarländer und Staatschef der DDR, Erich Honecker, zu treffen, um das Vorhaben zu unterstützen. Die erste Urkunde  wurde schließlich am 13. Mai 1988 in Finsterwalde und am 1. Juli 1988 in Eppelborn unterzeichnet. Zum Festakt ließ auch Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke seine Grüße ausrichten und würdigte die Verbindung beider Städte als „bedeutende deutsch-deutsche Partnerschaft, die bereits vor der Wende eine Ausnahme war“.

Auch die beiden Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine, Karin Pursch auf Finsterwalder und Hans Nicolay auf Eppelborner Seite, sind nach eigenen Angaben längst „dicke Freunde“ und können sich nichts anderes als eine noch lange währende Freundschaft zwischen beiden Städten vorstellen. Da liegt es nahe, dass viele Finsterwalderinnen und Finsterwalder der Gegeneinladung nach Eppelborn im September folgen werden.

 

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Paula Vogel
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