Stadthalle Finsterwalde: Größter Teil der Fördermittel offiziell übergeben

Bürgermeister Jörg Gampe: „Mit der Förderquote von knapp 70% haben wir das Maximale aus allen Töpfen einwerben können.“

Am 30. Januar übergab Rainer Genilke, seit November 2019 Staatssekretär des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung im Land Brandenburg, offiziell den Fördermittelbescheid über 6,8 Millionen Euro für die künftige Finsterwalder Stadthalle an Bürgermeister Jörg Gampe. Mit dabei war auch der Vorsitzende der Finsterwalder Stadtverordnetenversammlung Andreas Holfeld, der lobende Worte für das Engagement der Mitarbeiter in der Stadtverwaltung fand: „Mit großem Einsatz ist es dem Bürgermeister und seinen Kollegen gelungen, für den Bau der Stadthalle knapp 70% der Kosten als Fördermittel einzuwerben. Jetzt gilt es, das Projekt positiv umzusetzen, denn viele Einwohner der Stadt und darüber hinaus freuen sich auf den fertigen Kulturbau, mit dem wir auch unserer Funktion als  Mittelzentrum einmal mehr gerecht werden könnnen.“

Mit dem Umbau der ehemaligen Tuchfabrik zum modernen Kulturhaus treffen in Finsterwalde Tradition und Gegenwart aufeinander. Baustaatssekretär Rainer Genilke: „Ich freue mich, dass wir für Teile dieses denkmalgeschützten Ensembles eine neue Nutzung gefunden haben. Alt und Neu werden hier gut miteinander kombiniert. Die Tuchfabrik, unweit der Innenstadt, verkörpert städtische Industriegeschichte und ist Baukultur und Identität zugleich.“ Bürgermeister Jörg Gampe betonte noch einmal, dass in der künftigen Stadthalle Veranstaltungen verschiedener Art erwünscht und umsetzbar sein werden. 

Teile der ehemaligen Schäferschen Textilfabrik (Tuchfabrik) aus dem 19. Jahrhundert werden saniert. Die umliegenden Freiflächen werden reaktiviert. Als Anbau an eine der alten Hallen ist ein Neubau geplant. Hier entsteht der neue Veranstaltungssaal, die Stadthalle. Sie kann für Konzerte, Messen, Konferenzen, Lesungen, aber auch Seminare genutzt werden. Durch Trennwände kann die Größe des Raumes variiert und so dem Charakter der Veranstaltung angepasst werden. Auch eine versenkbare Bühne ist vorgesehen. Der entstehende Saal verfügt über 600 Sitzplätze und 1000 Stehplätze. Spuren der industriellen Nutzung und der Historie des Gebäudes sollen sichtbar bleiben.

Die vorbereitenden Bauarbeiten haben bereits im vergangenen Jahr begonnen.  Voraussichtlich Ende 2021 sollte das Projekt fertig sein. Die baufachlich geprüften und vom Land bestätigten Gesamtkosten für den Bau der Stadthalle betragen mehr als 16,2 Millionen Euro netto. Rund 6,8 Millionen Euro werden von der Europäischen Union (EFRE) bereitgestellt, Finsterwalde hatte im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbs (SUW) mit dem eingereichten Konzept für die Stadthalle überzeugen können. Der Bund stellt aus dem Förderprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend, Kultur ca. 2 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere knapp 1,8 Millionen Euro kommen aus der nationalen Städtebauförderung. Die Stadt Finsterwalde unterstützt das Projekt mit Eigenmitteln in Höhe von knapp 6,8 Millionen Euro.

 

 

 
Verein der Freunde und Förderer des Sängerstadt 
Kultur-, Kunst- und Kongresszentrums e.V.

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Gründung

21. April 2016

Ziel

Zweck des Vereins ist die Förderung der Stadthalle Finsterwalde und die Belebung und Entwicklung der Kunst und Kultur in der Sängerstadt, insbesondere durch Veranstaltungen in dem Gebäude der Stadthalle.    

Vorstand

Rainer Willems (Vorsitzender)
Uwe Boche
Elke Koinzer
Lothar Thor
Gabriele Krink
Harald Breitzke
Siegfried Fritsche
Nassib Ahmadieh
Bürgermeister Jörg Gampe
Stadtverordnete Marlies Homagk

Kontakt

 

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Rainer Willems

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03231 Finsterwalde

Mobil: 01520 171 96 52
Mail: info@kulturfreunde-finsterwalde.de

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